Absonderungsberechtigte in der Verbraucherinsolvenz

Der Abson­derungs­berechtigte wird in der Wohlver­hal­tensphase eines Ver­braucherin­sol­ven­zver­fahrens nur dann bei der Verteilung berück­sichtigt, wenn er inner­halb von zwei Wochen nach der öffentlichen Bekan­nt­machung des Schlussverze­ich­niss­es eine Erk­lärung gemäß § 190 Abs. 1 InsO abgegeben hat, er also erk­lärt hat, dass und für welchen Betrag er auf abgeson­derte Befriedi­gung verzichtet hat oder bei ihr aus­ge­fall­en ist.

Absonderungsberechtigte in der Verbraucherinsolvenz

Bun­des­gericht­shof, Urteil vom 2. Juli 2009 – IX ZR 126/08

Absonderungsberechtigte in der Verbraucherinsolvenz