Insol­venz­an­trag der Krankenkasse

Befin­det sich der Schuld­ner mit fäl­li­gen Gesamt­so­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen von mehr als sechs Mona­ten im Rück­stand, hat der Gläu­bi­ger den Insol­venz­grund der Zah­lungs­un­fä­hig­keit in der Regel glaub­haft gemacht.

Insol­venz­an­trag der Krankenkasse

Nach Antrag­stel­lung ein­ge­hen­de Teil­zah­lun­gen stel­len die Zuläs­sig­keit des Gläu­bi­ger­an­trags unter dem Gesichts­punkt des Insol­venz­grun­des nur in Fra­ge, wenn mit ihnen die geschul­de­ten Zah­lun­gen an die Gesamt­heit der Gläu­bi­ger im All­ge­mei­nen wie­der auf­ge­nom­men wor­den sind.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 13. Juni 2006 – IX ZB 238/​05

Insolvenzantrag der Krankenkasse