Insol­venz­geld – und der For­de­rungs­über­gang auf die Bun­des­agen­tur für Arbeit

Mit der Antrag­stel­lung auf Insol­venz­geld geht gem. § 169 Satz 1 SGB III die Brut­to­for­de­rung – und nicht nur die Net­to­for­de­rung – des Arbeit­neh­mers gegen den Arbeit­ge­ber auf die Bun­des­agen­tur für Arbeit über.

Insol­venz­geld – und der For­de­rungs­über­gang auf die Bun­des­agen­tur für Arbeit

Anders als die Rege­lung des §§ 115 SGB X, wonach der Arbeits­ent­gelt­an­spruch (nur) “bis zur Höhe der erbrach­ten Sozi­al­leis­tun­gen” über­geht, sieht § 169 SGB III einen beschränk­ten For­de­rungs­über­gang nicht vor.

Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden ‑Würt­tem­berg, Urteil vom 29. Janu­ar 2014 – 2 Sa 39/​13