Verletzung der Buchführungspflicht

Ver­let­zung der Buchführungspflicht

Im Fal­le der Insol­venz stellt es eine Straf­tat dar, wenn der Unter­neh­mer kei­ne Han­dels­bü­cher geführt hat oder die Buch­füh­rung nicht auf dem aktu­el­len Stand ist. Aller­dings: Dies setzt vor­aus, dass der Täter auch die Mög­lich­keit hat­te, die­se Buch­füh­rungs­pflicht zu erfül­len. Eine Straf­bar­keit ent­fällt daher, wenn der Täter aus fach­li­chen oder finanziellen

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Unternehmenskauf vom Insolvenzverwalter

Unter­neh­mens­kauf vom Insolvenzverwalter

Der Kauf eines insol­ven­ten Unter­neh­mens vom Insol­venz­ver­wal­ter ist oft­mals ein idea­ler Schritt in die Selbst­stän­dig­keit. Was aber ist, wenn das gekauf­te Unter­neh­men doch nicht hält, was sich der Käu­fer hier­von ver­spro­chen hat? Hier ver­tritt der das Ober­lan­des­ge­richt Cel­le in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil einen kla­ren Stand­punkt: Ent­schließt sich ein Erwer­ber zum

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Kapitalanlage bei Nichtbanken

Kapi­tal­an­la­ge bei Nichtbanken

Auf dem grau­en Kapi­tal­markt fin­den sich eine Rei­he von Unter­neh­men, die nicht über eine Bank­li­zenz ver­fü­gen, aber gleich­wohl Kun­den­gel­der “ein­sam­meln”. Fällt ein sol­ches Unter­neh­men in die Insol­venz, steht dem Kun­den ein Scha­dens­er­satz­an­spruch auch gegen die Ver­ant­wort­li­chen die­ses Unter­neh­mens per­sön­lich zu. Die Vor­schrift des § 32 Abs. 1 Satz 1 KWG ist Schutzgesetz

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Pauschalreisen und Sicherungsschein

Pau­schal­rei­sen und Sicherungsschein

Die Som­mer­rei­se­zeit steht vor der Tür und damit wohl lei­der auch wie­der die Mel­dung über insol­ven­te Rei­se­ver­an­stal­ter. Daher hier eini­ge Anmer­kun­gen zu den Siche­rungs­schei­nen: Jeder Pau­schal­rei­se­ver­an­stal­ter ist ver­pflich­tet, sei­nen Rei­se­kun­den vor Zah­lung des Kauf­prei­ses Siche­rungs­schei­ne aus­zu­hän­di­gen. Solan­ge der Siche­rungs­schein nicht aus­ge­hän­digt ist, braucht auch der Rei­se­preis nicht bezahlt zu werden.

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