Vergütungsvorschuss und Gewinnrealisierung

Ver­gü­tungs­vor­schuss und Gewinn­rea­li­sie­rung

Bei dem Anspruch des Insol­venz­ver­wal­ters nach § 9 InsVV han­delt es sich um einen Anspruch auf Vor­schuss auf die (end­gül­ti­ge) Ver­gü­tung, der bei einem bilan­zie­ren­den Insol­venz­ver­wal­ter noch nicht zur Gewinn­rea­li­sie­rung führt. Die Berück­sich­ti­gung von Gewinn­an­tei­len eines Unter­be­tei­lig­ten als Son­der­be­triebs­aus­ga­ben des Haupt­be­tei­lig­ten setzt vor­aus, dass der Unter­be­tei­lig­te eine Ein­la­ge leis­tet. Nach §

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Die wegen Untreue verwirkte Insolvenzverwaltervergütung

Die wegen Untreue ver­wirk­te Insol­venz­ver­wal­ter­ver­gü­tung

Ein Insol­venz­ver­wal­ter, der zum Nach­teil der Mas­se eine straf­ba­re Untreue begeht, um sich oder einen nahen Ange­hö­ri­gen zu berei­chern, han­delt regel­mä­ßig in beson­ders schwe­rem Maß ver­werf­lich und ver­wirkt in der Regel sei­nen Anspruch auf Ver­gü­tung. Hat der Insol­venz­ver­wal­ter sei­nen Anspruch auf Ver­gü­tung ver­wirkt, ist der Insol­venz­ver­wal­ter mit sei­nem Anspruch auf

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Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters - und das überlange Eröffnungsverfahren

Ver­gü­tung des vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ters – und das über­lan­ge Eröff­nungs­ver­fah­ren

§ 11 Abs. 3 InsVV gebie­tet es nicht, allei­ne auf­grund einer län­ge­ren als durch­schnitt­li­chen Dau­er des Eröff­nungs­ver­fah­rens einen Zuschlag auf den Aus­gangs­satz von 25 vom Hun­dert der Ver­gü­tung des end­gül­ti­gen Insol­venz­ver­wal­ters (§ 63 Abs. 3 Satz 2 InsO) zu gewäh­ren. Die Bemes­sung von Zu- und Abschlä­gen bei der Ver­gü­tung des Insol­venz­ver­wal­ters ist grund­sätz­lich

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Massezuflüsse zwischen Schlussverteilung und der Beendigung - und die Insolvenzverwaltervergütung

Mas­se­zu­flüs­se zwi­schen Schluss­ver­tei­lung und der Been­di­gung – und die Insol­venz­ver­wal­ter­ver­gü­tung

Mas­se­zu­flüs­se zwi­schen dem Voll­zug der Schluss­ver­tei­lung und der Been­di­gung des Insol­venz­ver­fah­rens erhö­hen die Berech­nungs­grund­la­ge der Ver­gü­tung des Insol­venz­ver­wal­ters. Konn­ten sie bei der bereits erfolg­ten Fest­set­zung der Ver­gü­tung noch nicht berück­sich­tigt wer­den, kann der Insol­venz­ver­wal­ter eine ergän­zen­de Fest­set­zung bean­tra­gen. Dem Insol­venz­ver­wal­ter steht auch eine ergän­zen­de Ver­gü­tung hin­sicht­lich des wei­te­ren Mas­se­zu­flus­ses nach

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Insolvenzverwaltervergütung bei Betriebsfortführung - und die nachlaufenden Verbindlichkeiten des Eröffnungsverfahrens

Insol­venz­ver­wal­ter­ver­gü­tung bei Betriebs­fort­füh­rung – und die nach­lau­fen­den Ver­bind­lich­kei­ten des Eröff­nungs­ver­fah­rens

Die Berech­nungs­grund­la­ge der Ver­gü­tung des Insol­venz­ver­wal­ters ist um die bei der Betriebs­fort­füh­rung im Eröff­nungs­ver­fah­ren begrün­de­ten, erst im eröff­ne­ten Ver­fah­ren begli­che­nen Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten („nach­lau­fen­de Ver­bind­lich­kei­ten des Eröff­nungs­ver­fah­rens“) zu kür­zen. Wie der Bun­des­ge­richts­hof mit Beschluss vom 02.03.2017 ent­schie­den hat, ist in die Berech­nungs­grund­la­ge der Ver­gü­tung des im eröff­ne­ten Ver­fah­ren täti­gen Insol­venz­ver­wal­ters nur der

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Insolvenzplan - und die Vergütung des Insolvenzverwalters

Insol­venz­plan – und die Ver­gü­tung des Insol­venz­ver­wal­ters

Ver­ein­ba­run­gen über die Ver­gü­tung des Insol­venz­ver­wal­ters kön­nen nicht Inhalt eines Insol­venz­plans sein. Die Bestä­ti­gung eines Insol­venz­plans kann auch nicht von der Bedin­gung abhän­gig gemacht wer­den, dass das Insol­venz­ge­richt die Ver­gü­tung des Insol­venz­ver­wal­ters vor der Bestä­ti­gung des Insol­venz­plans fest­setzt. Die Bestä­ti­gung des Insol­venz­plans ist gemäß § 250 Nr. 1 InsO zu ver­sa­gen,

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