Die freiwillig wieder aufgefüllte Kommanditeinlage — und ihre Rückforderung in der Insolvenz

Ein Kom­man­di­tist, der seine Ein­lage durch eine Zahlung an die Gesellschaft wieder auf­füllt, ohne hierzu rechtlich verpflichtet zu sein, erlangt durch diesen Vor­gang keinen Ersatzanspruch aus § 110 Abs. 1 HGB, der im Insol­ven­zver­fahren über das Ver­mö­gen der Gesellschaft als Insol­ven­z­forderung zur Tabelle angemeldet wer­den kann. Zur Insol­ven­zta­belle kön­nen nur

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Insolvenz der Komplementär-GmbH — und die Beteiligtenfähigkeit der GmbH & Co. KG

Die Eröff­nung des Insol­ven­zver­fahrens über das Ver­mö­gen eines Gesellschafters (hier: der Kom­­ple­­men­tär-GmbH) führt eben­so nicht zu ein­er Unter­brechung des Ver­fahrens der Gesellschaft1. Zu ein­er Unter­brechung ana­log § 239 ZPO2 ist es im hier entsch­iede­nen Fall darüber hin­aus auch nicht gekom­men, weil die GmbH & Co. KG noch zwei Gesellschafter hat3.

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