Prozesskostenvorschuss von den Insolvenzgläubigern - und seine Grenzen

Pro­zess­kos­ten­vor­schuss von den Insol­venz­gläu­bi­gern – und sei­ne Gren­zen

Maß­geb­lich für die Beur­tei­lung, ob es Insol­venz­gläu­bi­gern zuzu­mu­ten ist, die Kos­ten eines vom Insol­venz­ver­wal­ter geführ­ten Rechts­streits auf­zu­brin­gen, ist nicht die vor­aus­sicht­li­che Erhö­hung ihrer Befrie­di­gungs­quo­te, son­dern das Ver­hält­nis des zu erwar­ten­den Ertrags zu den auf­zu­brin­gen­den Kos­ten. Insol­venz­gläu­bi­gern ist es regel­mä­ßig nicht zuzu­mu­ten, die Kos­ten eines vom Insol­venz­ver­wal­ter geführ­ten Rechts­streits auf­zu­brin­gen, wenn

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PKHProzesskostenhilfe für den Insolvenzverwalter - und die wirtschaftliche Beteiligung der Kleingläubiger

PKH­Pro­zess­kos­ten­hil­fe für den Insol­venz­ver­wal­ter – und die wirt­schaft­li­che Betei­li­gung der Klein­gläu­bi­ger

Gemäß § 116 Satz 1 Nr. 1 ZPO erhält der Insol­venz­ver­wal­ter als Par­tei kraft Amtes Pro­zess­kos­ten­hil­fe, wenn die Kos­ten des Rechts­streits aus der ver­wal­te­ten Ver­mö­gens­mas­se nicht auf­ge­bracht wer­den kön­nen und den am Gegen­stand des Rechts­streits wirt­schaft­lich Betei­lig­ten nicht zuzu­mu­ten ist, die Kos­ten auf­zu­brin­gen. Die Beur­tei­lung der Zumut­bar­keit unter­liegt der tatrich­ter­li­chen Wür­di­gung des

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Prozesskostenhilfe für den Insolvenzverwalter - und die nur geringe Chance zur Quotenverbesserung

Pro­zess­kos­ten­hil­fe für den Insol­venz­ver­wal­ter – und die nur gerin­ge Chan­ce zur Quo­ten­ver­bes­se­rung

Auch dem Insol­venz­ver­wal­ter kann Pro­zess­kos­ten­hil­fe nur dann bewil­ligt wer­den kann, wenn die Pro­zess­füh­rung nicht mut­wil­lig erscheint. § 114 Abs. 1 Satz 1 letz­ter Halbs. ZPO ist auch bei der Beur­tei­lung des Pro­zess­kos­ten­hil­fe­ge­suchs einer Par­tei kraft Amtes anwend­bar, wie sich aus § 116 Satz 2 ZPO ergibt. Nach der durch das Gesetz zur

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Prozesskostenhilfe - und der Gläubigervorschuss

Pro­zess­kos­ten­hil­fe – und der Gläu­bi­ger­vor­schuss

Die wirt­schaft­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für die Bewil­li­gung der Pro­zess­kos­ten­hil­fe für einen Insol­venz­ver­wal­ter sind nicht dar­ge­tan, wenn der Insol­venz­ver­wal­ter zwar behaup­tet, dass die Kos­ten der beab­sich­tig­ten Pro­zess­füh­rung aus der Mas­se nicht gedeckt wer­den kön­nen, er aber nicht dar­legt, dass den wirt­schaft­lich betei­lig­ten Gläu­bi­gern eine Pro­zess­fi­nan­zie­rung nicht zumut­bar ist. Der Insol­venz­ver­wal­ter hat die

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