Ver­äu­ße­rungs­ver­lust durch Rangrücktrittserklärung

Bei insol­venz­frei­er Liqui­da­ti­on einer GmbH rea­li­siert sich der durch eine eigen­ka­pi­ta­ler­set­zen­de Finan­zie­rungs­hil­fe als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten beding­te Ver­äu­ße­rungs­ver­lust eines ehe­mals wesent­lich betei­lig­ten Gesell­schaf­ters bereits in dem Zeit­punkt, in dem er erklärt, mit sei­ner For­de­rung gegen­über allen gegen­wär­ti­gen und künf­ti­gen Ver­bind­lich­kei­ten der ver­mö­gens­lo­sen und über­schul­de­ten GmbH aus einer bank­mä­ßi­gen Geschäfts­ver­bin­dung im Rang zurückzutreten.

Ver­äu­ße­rungs­ver­lust durch Rangrücktrittserklärung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22. Juli 2008 – IX R 79/​06

Veräußerungsverlust durch Rangrücktrittserklärung