Auf­rech­nungs­ver­bot im mas­se­ar­men Insolvenzverfahren

Im mas­se­ar­men Insol­venz­ver­fah­ren kön­nen Neu­for­de­run­gen, die erst nach Fest­stel­lung der Mas­seun­zu­läng­lich­keit begrün­det wor­den sind, nicht zur Auf­rech­nung gestellt werden.

Auf­rech­nungs­ver­bot im mas­se­ar­men Insolvenzverfahren

Auch eine Auf­rech­nung gegen einen Vor­steu­er­ver­gü­tungs­an­spruch, der sich aus antei­li­ger Ver­wal­ter­ver­gü­tung für den Zeit­raum bis zur Fest­stel­lung der Mas­seun­zu­läng­lich­keit ergibt, ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht zuläs­sig, wenn eine ent­spre­chen­de Teil­ver­gü­tung vom Insol­venz­ge­richt nicht fest­ge­setzt wor­den ist.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 4. März 2008 – VII R 10/​06

Aufrechnungsverbot im massearmen Insolvenzverfahren