Insolvenz der Komplementär-GmbH – und die Beteiligtenfähigkeit der GmbH & Co. KG

18. Juli 2017 | Insolvenzrecht
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Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen eines Gesellschafters (hier: der Komplementär-GmbH) führt ebenso nicht zu einer Unterbrechung des Verfahrens der Gesellschaft1.

Zu einer Unterbrechung analog § 239 ZPO2 ist es im hier entschiedenen Fall darüber hinaus auch nicht gekommen, weil die GmbH & Co. KG noch zwei Gesellschafter hat3.

Auch die Auflösung der Gesellschaft führt nicht zu einer Unterbrechung des Verfahrens4.

Bundesfinanzhof, Beschluss vom 18. Mai 2017 – XI B 1/17

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 14.12 2010 – VIII ZB 20/09, NJW 2011, 683, Rz 12
  2. vgl. dazu BFH, Urteil vom 22.11.1988 – VIII R 90/84, BFHE 155, 250, BStBl II 1989, 326, unter 2., Rz 12; BFH, Beschluss vom 17.10.2013 – IV R 25/10, BFH/NV 2014, 170, Rz 18 und 21
  3. vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 13.07.2011 – 8 C 10/10, NJW 2011, 3671, Rz 13; BGH, Urteil vom 25.10.2010 – II ZR 115/09, DStR 2010, 2643, Rz 31
  4. vgl. BFH, Beschluss vom 26.07.1988 – V B 76/88, BFH/NV 1989, 187

 
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