Der vor Insolvenzeröffnung bestellte Abschlussprüfer

Die geset­zliche Anord­nung in § 155 Abs. 3 Satz 2 InsO, dass die Wirk­samkeit der Bestel­lung eines Abschlussprüfers für ein vor der Eröff­nung des Insol­ven­zver­fahrens enden­des Geschäft­s­jahr durch die nach der Bestel­lung erfol­gte Eröff­nung nicht berührt wird, gilt nicht nur für das Geschäft­s­jahr vor der Eröff­nung des Ver­fahrens, son­dern auch

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Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters — und das überlange Eröffnungsverfahren

§ 11 Abs. 3 InsVV gebi­etet es nicht, alleine auf­grund ein­er län­geren als durch­schnit­tlichen Dauer des Eröff­nungsver­fahrens einen Zuschlag auf den Aus­gangssatz von 25 vom Hun­dert der Vergü­tung des endgülti­gen Insol­ven­zver­wal­ters (§ 63 Abs. 3 Satz 2 InsO) zu gewähren. Die Bemes­sung von Zu- und Abschlä­gen bei der Vergü­tung des

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Verurteilung zur Abgabe einer Willenserklärung — und die fehlende Zustimmung des Insolvenzverwalters

Die Verurteilung des Schuld­ners zur Abgabe ein­er Wil­lenserk­lärung gemäß § 894 Satz 1 ZPO erset­zt nicht die nach § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Alt. 2 InsO erforder­liche Zus­tim­mung des vor­läu­fi­gen Insol­ven­zver­wal­ters. Falls eine Ver­sicherung für fremde Rech­nung abgeschlossen wor­den ist, kann der Ver­sicherungsnehmer über die Rechte, die

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PKHProzesskostenhilfe für den Insolvenzverwalter — und die wirtschaftliche Beteiligung der Kleingläubiger

Gemäß § 116 Satz 1 Nr. 1 ZPO erhält der Insol­ven­zver­wal­ter als Partei kraft Amtes Prozesskosten­hil­fe, wenn die Kosten des Rechtsstre­its aus der ver­wal­teten Ver­mö­gens­masse nicht aufge­bracht wer­den kön­nen und den am Gegen­stand des Rechtsstre­its wirtschaftlich Beteiligten nicht zuzu­muten ist, die Kosten aufzubrin­gen. Die Beurteilung der Zumut­barkeit unter­liegt der tatrichter­lichen

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Die Berechnung des pfändungsfreien Gehalts — und die gerichtliche Zuständigkeit

Für die (Neu-)Berechnung des dem Insol­ven­zschuld­ner zuste­hen­den pfän­dungs­freien Arbeit­slohns ist das Insol­ven­zgericht nicht zuständig. Die Zuständigkeit des Insol­ven­zgerichts nach § 36 Abs. 4 InsO fol­gt noch nicht allein aus der Anwen­dung voll­streck­ungsrechtlich­er Beurteilungsnor­men. Voraus­set­zung ist vielmehr, dass die in Bezug genomme­nen Vorschriften der Zivil­prozes­sor­d­nung eine Maß­nahme oder eine Entschei­dung des

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