Deliktische Forderung für 25%

Der Stre­itwert ein­er Klage, mit der die Fest­stel­lung begehrt wird, eine angemeldete Forderung beruhe auf ein­er vorsät­zlich began­genen uner­laubten Hand­lung, bemisst sich nicht nach dem Nen­nwert der Forderung. Maßge­blich sind vielmehr die späteren Voll­streck­ungsaus­sicht­en des Insol­ven­zgläu­bigers nach Beendi­gung des Insol­ven­zver­fahrens und Erteilung der Restschuld­be­freiung. Wenn diese als nur zu ger­ing anzuse­hen sind, kann ein Abschlag von 75 Prozent des Nen­nwerts der Forderung angemessen sein.

Deliktische Forderung für 25%

Bun­des­gericht­shof, Beschluss vom 22. Jan­u­ar 2009 – IX ZR 235/08

Deliktische Forderung für 25%