Der Streit um die Zugehörigkeit zur Insolvenzmasse

Der Stre­it zwis­chen Schuld­ner und Ver­wal­ter über die Zuge­hörigkeit ein­er Forderung zur Masse ist vor dem Prozess­gericht und nicht vor dem Insol­ven­zgericht auszu­tra­gen.

Der Streit um die Zugehörigkeit zur Insolvenzmasse

Soweit das Insol­ven­zgericht fehler­haft über den Antrag der Schuld­ner­in entsch­ieden hat, sieht § 6 Abs. 1 Satz 1 InsO für bei­de Seit­en kein Rechtsmit­tel vor.

Hat das Beschw­erdegericht – wie hier – auf eine unzuläs­sige sofor­tige Beschw­erde die unan­fecht­bare Entschei­dung in der Sache bestätigt, ist die hierge­gen ein­gelegte Rechts­beschw­erde selb­st dann unstatthaft, wenn das Beschw­erdegericht sie zuge­lassen hat.

Bun­des­gericht­shof, Beschluss vom 7. April 2016 – IX ZB 89/15